Piko – der ostdeutsche Mitstreiter in der H0-Modellbahnszene

Einer der großen Anbieter von H0-Modelleisenbahnartikeln stellt der ostdeutsche Hersteller Piko dar. Seine Wurzeln gehen auf die Gründung im Jahre 1948 vor der Entstehung der DDR zurück, in der Piko der bedeutendste Hersteller von Modellbahnprodukten war. Zuvor noch mit c geschrieben, wurde der Name Piko in dieser Schreibweise erst ab 1952 benutzt. Die Firma war bis zur politischen Wende in der DDR ein volkseigener Betrieb und wurde nach der Wiedervereinigung privatisiert.

Seit dem stellt Piko eine wichtige Größe im Bereich der Spur H0-Modelleisenbahnen dar. Außer dieser Spurweite sind Fahrzeuge der Spuren G und TT im Sortiment. Für die Spur N wurde nur bis 1989 produziert.

piko

Verpackung mit dem alten Piko-Logo und H0-Lok der Baureihe 118

Das H0-Angebot umfasst die preiswerten Modelle der Hobby-Reihe und hochwertigere Produkte, welche keine separate Bezeichnung haben. Fahrzeuge aller Traktionsarten sind im Sortiment vorhanden.

Als Gleismaterial für die Spur H0 gibt es bei Piko das A-Gleis. Es handelt sich dabei um ein Gleis ohne Bettung, es muss also noch eingeschottert werden, um eine vorbildnahe Wirkung zu erzielen.

Die Digitalkomponenten, die in den H0-Fahrzeugen von Piko verbaut sind, stammen von der Firma Uhlenbrock, welche im Modellbahnbereich einen etablierten Namen hat. Interessant sind die Einzelteile der Einsteigersets, da dort mit einer Funkfernbedienung die digitalen Komponenten gesteuert werden können.

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